Gewerbestammtisch

Am 4. März fand ein Workshop im Rahmen der Erstellung eines Ortskernerntwicklungskonzeptes (Okw) mit Gewerbetreibenden aus Idstedt statt. 

Unter Leitung von Dr. Dieter Kuhn, vom Institut Agenda Regio, kam es zu einem angeregten Interessensaustausch. 
Sitzungsprotokoll!

Folgende Schwerpunkte kristallisierten sich dabei heraus:

Idstedt braucht Flächen, auf denen sich einzelne, interessierte Gewerbe niederlassen können. Dabei müsste die intensivere Nutzung schon vorhandener Flächen eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Gespräche sollten vorhandene Möglichkeiten ausloten. Dabei ist nicht an die Ansiedlung von Großunternehmen gedacht sondern, wie einer der Anwesenden zu Recht äußerte, an ein Angebot für Handwerksunternehmen, die in der Region aktiv sind oder werden wollen.

Herr Dr. Kuhn verwies in seinen Ausführungen auf ein interessantes Ergebnis erster Auswertungen der Befragung im Februar. Dabei wurde deutlich, dass viele Idstedter eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort wünschen.
Da unter den Anwesenden einige Anbieter mit landwirtschaftlichen Produkten waren, wurde die Möglichkeit einer gemeinsamen zentralen Vermarktung angeregt erörtert.

Der Auftaktworkshop, am Samstag, den 21. März, in der „Alten Schule, wurde aus gegebebenem Anlass auf unbestimmte Zeit verschoben!

Das Interesse an der Fertigstellung des Glasfasernetzes wurde von Einzelnen der Anwesenden betont. In den Außenbereichen Idstedts ist schon einiges geschehen. Auch in den Nachbargemeinden geht es voran. Im Ortskern Idstedts werden die Arbeiten voraussichtlich im April beginnen. Danach kommt es zum Zusammenschluss der einzelnen Netze und hoffentlich bald zu einem funktionsfähigen Hausanschluss.

In der Vergangenheit wurde von der Gemeinde das schon vorhandene Industriegebiet stiefmütterlich behandelt. Eine Fixierung auf das Interkommunale Gewerbegebiet vor Schuby war kurzsichtig und ungenügend zu Ende gedacht. Die damals mehrheitstragenden Fraktionen von CDU und KWG sind zur Zeit in Idstedt kommunalpolitisch irrelevant. Die Landespolitik muss hingegen wieder stärker die Interessenlage der Bürger „vor Ort“ berücksichtigen und fördern. Dadurch entstehen Arbeitsplätze, die lange Anfahrten vermeiden und so gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz sind.

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