Weiter so?

Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss tagte am 27. Mai unter Corona-Bedingungen.
Entgegen des erwarteten Defizits in Höhe von 111200€, wies dies Finanzrechnung eine Erhöhung der lequiden Mittel in Höhe von 41516€ aus. Somit kann Idstedt zukünftig über 505974€ verfügen.
Jetzt ein neues Baugebiet ausweisen hieße, angesparte Summen nicht für längst überfällige Aufgaben zu verwenden, sondern stattdessen würden die Mittel in neue Erschließungsmaßnahmen fließen. Wollen die Bürger*innen Idstedts das?

Die mit dem ehemals erwarteten Haushaltsfehl verbundene Erhöhung der Elementarsteuern und der anschließenden Fehlbetragszuweisung ist nach hinten losgegangen. Gerade die vermehrten Gewerbesteuereinnahmen sorgten für diese positive Entwicklung. Das war natürlich auch der Erhöhung der Steuern geschuldet. Die Anregung Grund- und Gewerbesteuern unter den Corona-Verhältnissen jetzt neu zu positionieren, wurde seitens der Idstedter Wählergemeinschaft ablehnend kommentiert.

Ferner wurde eine neue Straßenreinigssatzung zur Annahme an die Gemeindevertretung empfohlen. Sie soll zukünftig überschaubarer und bedürfnisgerechter den Idstedter Bürgern zu Gute kommen.

Eine Regelung über eine Entgeld- und Nutzungsordnung der „Alten Schule“ wird nach Klärung weiterer Sachverhalte wieder erneut im Ausschuss beraten werden.
Die Annahme einer Zweitwohnungssteuer wurde wohlwollend zur Annahme an die Gemeindevertretung weitergereicht.
Resümee:
Wenn man mehr Unternehmen wieder in Idstedt ansiedeln möchte, sollte man nicht gerade den Gewerbesteuerhöchstsatz ansetzen.

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