
Vorweg die gute, aus individueller Sicht, vielleicht auch schlechte Nachricht. Es wird in absehbarer Zeit ein Idstedt ohne Gaststätte geben.
Nach dem etliche Gemeindevertretungen keine Lösungen mit einer Vielzahl an Pächtern fanden, wird jetzt eine grundlegende Sanierung der „Alten Schule“ angestrebt. Fördermittel für mögliche Erweiterungen wurden versagt. Arbeitsgruppen tagten. Architekten verweigerten ihre Mitarbeit. Nun zieht man sozusagen die Reißleine. Eine Erweiterung der Anlage, aber auch ein Abriss mit Neubau scheiterte an den fehlenden finanziellen Mitteln.
Nun geht der Blick weiter nach vorn. Damit eine bedarfsgerechte Sanierung gelingt, will man eine konzeptionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Danach können hoffentlich Vereine, Verbände und auch andere Organisationen die Räumlichkeiten in Anspruch nehmen. Auch bei dieser abgespeckten Version will man versuchen, Fördermittel zum Einsatz bringen zu können.


Einige Tops wurden relativ einvernehmlich beschlossen. Wie man dem öffentlichen Protokoll entnehmen kann.
Zu Beginn der Veranstaltung gab es eine Vorstellung des Ochsenwegs.
Andere verursachten unterschiedliche Bewertungen, zumindest was den geplanten Ort für ein Erinnerungsmal der Idstedt Stiftung anbetraf.
Vermisst wurde von der SPD-Fraktion die Vorstellung eines energetischen Konzeptes für das Feuerwehrgerätehaus. Das wird sicherlich auf einer der nächsten Sitzungen zur Beratung anstehen.
Die Sitzung endete weit nach 22.00 Uhr. Wer danach von den Gemeindevertretern zu Fuß nach Hause ging, stand dann bald im Dunklen.
Es ist zu hoffen, dass dies kein schlechtes Vorzeichen für Idstedts Zukunft ist.


