GV am 21. März 2022

Man muss es nicht nur planen, man muss es auch tun.
So oder ähnlich kann man die Situation Idstedts beschreiben, wenn man an die geplanten Ortsentwicklungsprojekte denkt.
Ferner, wäre es angebracht, wenn man (die GV) Prioritäten setzen würde, wie einer der Anwesenden bemerkte. Leider eine etwas späte Einsicht eines Vertreters der Idstedter Bürgerinitiative.

Ein Kleinprojekt sollte, aufgrund der Initiative des stellvertretenden Bürgermeisters, jetzt auf den „Weg“ gebracht werden. So war geplant, die Beschilderung der Wanderwege in 2023 zu erneuern. Das Anliegen wird hoffentlich in Zusammenarbeit mit der Ostseefjord Schlei GmbH verwirklicht werden. Derzeit muss aufgrund von Abstimmungsproblemen über den Sachverhalt noch einmal abgestimmt werden.

Gemeindevertretung am 21. März 2022

Zentrale Tops waren die Vorstellungen von zwei Architektenbüros im Zusammenhang mit dem Baus eines neuen Gemeindezentrums. Bürger:innen konnten zu den Planungen Stellung nehmen. Anschließend bekam die GV eine Übersicht über die damit zusammenhängenden Kosten. In einer ursprünglich geplanten weiteren Sitzung, am Mittwoch, dem 23.03.22, wollte man sich für einen der Vorschläge endscheiden. Die Sitzung wurde aber aus Gründen räumlicher Probleme mit dem Tagungsort verschoben. Vielleicht auch gut so, denn die möglichen Kosten eines Neubaus sprengen trotz Förderung den finanziellen Handlungsrahmen Idstedts. Eine Bedenkzeit kann fruchtbar sein!

Ein weiteres Thema war die Erschließung eines neuen Baugebietes und der damit zusammenhängenden Abwasserbeseitigung. Wir können uns durch einen Kanalanschluss an das Klärwerk der Stadtwerke Schleswig anschließen und uns von dem ursprünglich dafür vorgesehenen örtlichen Klärwerk lösen. Die Kapazitäten der jetzigen Anlage sind ausgereizt. Gemeinsam mit Neuberend könnte man diesen Anschluss finanzieren und die Abwasserbelastung des Idstedter Sees auf einen Schlag minimieren. Die GV strengt eine Beteiligung in Zusammenhang mit einer solchen Realisierung an. Frage ist, wer zahlt die Kosten, alle Bürger:innen oder die Erwerber der neuen Bauplätze?

Zu Beginn der Sitzung hatte der stellvertretende Bürgermeister über ein Treffen mit dem Leiter der Straßenmeisterei Schleswig berichtet. Es ging um die Gefahrenlage entlang des Fuß- und Radweges Richtung Kirche und Friedhof. Außerdem wurde festgestellt, dass vor den Flächen Parkraum fehlt.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde, nach lebhafter Diskussion, dem Antrag einer Bürgerin entsprochen.
Ferner strebt die GV dem Abschluss eines Vorvertrages, im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Fläche an, um darauf ein neues Baugebiet erschließen zu können.