Leben mit Covid-19

Mit der Corona-Krise verhält es sich wie auf dem Foto links. Einiges liegt am Boden und anderes hängt noch in der Luft.
Das Virus schien zwar eingedämmt, nun keimt seine Nachfolge an vielen Orten wieder. Besonders in städtischen Zentren.
Wir müssen deshalb weiter vorsichtig agieren.

Nach der Krise heißt immer auch vor der nächsten Krise.
Sei es eine epidemiologische oder individuelle.
Die Bewältigung der bisherigen Krise schafft auch manchmal neben Ärger Durchhaltevermögen für die Überwindung zukünftiger Herausforderungen.

Die Versorgung mit Nahrungsmitteln aus der Region, die einem sogar ins Haus gebracht werden, ist so eine Erfahrung, die man mit in die Zukunft nehmen kann. Sie ist nachhaltig und stärkt Unternehmen in der Region.

Wie wäre es mit Selbstversorgung. Der ein oder andere Flexitarier verfügt bei uns über Flächen rund ums Haus und könnte sie noch durch die Haltung von Hühnern oder anderen Nutztieren interessanter und abwechslungsreicher gestalten.

Zurückbleiben wird nicht nur der Eindruck eines überwiegend azurblauen Himmels, welcher von Zeit zu Zeit lediglich von einigen Fliegern, aus Brüssel, Amsterdam, London, Shanghai, Wuhan oder Beijing nach Ost oder West fliegend, durchbrochen wurde.

Covid-19 wird unsere Leben auch zukünftig in neue Bahnen lenken. Es wird uns leider auch in Zukunft begleiten. Daher wird es ein „weiter so“ wie bisher nicht geben. Dadurch wird auch die Lebensqualität des Daseins auf dem „Land“ stärker als bisher in den Fokus geraten. Das unabhängig davon, ob im nächsten Jahr ein Impfstoff gefunden wird oder nicht. Die Weichenstellung des in Schieflage geratenen gesellschaftlichen Lebens in Stadt & Land muss auf den Prüfstand. Das gilt nicht nur für Fahrradwege und die Glasfaserversorgung.

Da prozessieren manche Zeitgenossen, um ihren Urlaub auf Sylt zu realisieren, während viele Schüler zwangsweise mit Mund-Nasen-Bedeckung nach den Herbstferien im Unterricht sitzen müssen.
Wie solidarisch ist unsere Gesellschaft noch? Hier wächst der Unmut gegen jene, die lediglich an ihrem Individualrecht orientiert sind.

Jetzt noch schnell eine Mahlzeit mit Hilfe dieser prächtigen Birkenpilze in die Pfanne. Mit einigen Zwiebeln, Pfeffer und Salz versehen, bieten sie einem eine schmackhafte, fleischlose Mahlzeit. Diese Exemplar stammen aus dem eigenen Garten.

Mit etwas Glück findet man noch einen Steinpilz dazu. Das Exemplar auf dem Bild blieb allerdings an der L28 stehen.
Ersatzweise kann man mit noch einigen Hallimasch vorlieb nehmen. Sie bringen etwas zusätzliche Würze in die Pilzmahlzeit.

Jetzt ist beinahe ein Jahr nach dem Pandemieausbruch in China vergangen. Das Virus hat sich weltweit verbreitet. War es bisher die Zeit der Exekutivorgane, so Aktivitäten der Bundesregierung, Ministerpräsidenten und Bürgermeister. Sollten nun die Legislativorgane, wie Bundes- und Landtage und die der Bürgerschaften eingeläutet werden. Wir brauchen jetzt eine einheitliche Abstimmung über das weitere Vorgehen. Heißt nicht, dass wir weiteres Handeln gleichschalten, sondern im Rahmen eines einvernehmlichen Kataloges sachgerecht und konsequent je nach Lage und Ort abstimmen.

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