Dorfentwicklung

Der Bürgermeister hatte zu einem Austausch von Ideen im Zusammenhang mit der Erarbeitung einer zukünftigen Ortsentwicklungsplanung eingeladen.

Idstedt den Idstedtern lebenswerter gestalten

Der Einladung waren zahlreiche MandatsträgerInnen gefolgt. Breiten Raum nahm zu Beginn der Veranstaltung das Thema „Alte Schule“ ein.

Man war sich darüber einig, dass Gebäude weiterhin Vereinen, Sportgruppen und weiteren öffentlichen Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.
Deutlich wurde der Wunsch nach einer strukturellen Veränderung des Gebäudes im Zusammenhang mit zukünftigen Nutzung geäußert. Dies wird sicherlich deshalb auch bauliche Maßnahmern nach sich ziehen.

Die Errichtung eines zusätzlichen Dorfgemeinschaftshauses wurde kontrovers diskutiert.

„Alte Schule“ früher

Der Bürgermeister wird Gespräche mit möglichen Betreibern der Gaststätte führen. Allerdings wird die Gemeinde in Zukunft, als Besitzerin der Immobilie, weiterhin die Verantwortung tragen.

Die Verbesserungswünsche im Zusammenhang mit dem Thema Tourismus, machten deutlich, dass Idstedt vorhandene Angebote ausbauen möchte. Ein Fahrrad- oder Wanderweg am Neuberender Weg, wäre wünschenswert. Weitere Angebote bedürfen der fachlichen Klärung. Allerdings sollte der Umfang der Maßnahmen immer auch im fairen und ausgewogenen Verhältnis im Zusammenhang mit der Bedürfnislage aller Idstedter stehen.

Idstedter See

Die Erschließung eines Neubaugebietes sollte, aufgrund parzieller Nachfragem und allgemeiner Bedürnislage, geprüft werden. Das gilt auch für die weiteren Nutzungsinteressen im Industriegebiet.

Kiesbagger

In diesem Zusammenhang wurde auch die Inanspruchnahme der ausgebeuteten Kiesgruben diskutiert.

Tempo 30

Auch die Themen Mobilität und Infrastruktur wurde umfassend beleuchtet. Dabei wurden Möglichkeiten der weiteren innerörtlichen Verkehrsberuhigung angeregt diskutiert. Einig war man sich über Maßnahmen an und vor den Kreiseln sowie im Bereich der L28.

Viele Bürger, auch Idstedter, fahren noch zu schnell durch den Ort. Die Querung der L28 am Neuberender Weg, an der Beek oder in Richtung Osterfeld ist unbefriedigend. Im Zuge der Erneuerung der L28 im Jahr 2022 sollten hier spätestens gewünschte Maßnahmen umgesetzt werden.

Abschließend wurde der Wunsch nach einem verbesserten WLAN Empfang im Dorf geäußert. Zumindest in der „AltenSchule“ könnte aufgrund der veränderten Situation spätestens im Herbst eine Verbesserung erfolgen.

Auf ihrer Sitzung am 12.06.2019, beschloss die Gemeindevertretung die Erarbeitung eines Ortsentwicklungskonzeptes in Angriff zu nehmen.

Es ist zu hoffen, dass der zukünftige Entwicklungsplan und die daraus resultierenden Schlüsselprojekte realisiert werden können.
In der Vergangenheit sind ähnliche Studien leider in der Schublade verstaubt, der mangelhaften Vorbereitung, dem fehlenden Geld oder Interesse zum Opfer gefallen.

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